Madagaskartag 2016

Madagaskartag - Vorträge 12. Nov 2016 für Web

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In zwei Stunden um die Welt – Thema Madagaskar

Projektwoche einer Sekundarschule in Winterthur im April 2016

Im Rahmen unserer Projektwoche haben 13 Schülerinnen und Schüler das Thema „Madagaskar“ gewählt. Wir haben projektartig versucht, das Land etwas zu verstehen, um es dann auf 70 Quadratmetern darzustellen. Wir haben uns schliesslich auf vier Bereiche beschränkt:

-       Der Regenwald (Tiere, Pflanzen, Gewürze)
-       Die Abholzung und die Folgen
-       Das Leben (Hausbau, Epicerie, Gesellschaftsspiele)
-       Auswege aus der Armut (Verein Tsarabe-Madagaskar);
-       Auswege gegen die Abholzung (Verein  ADES)

An einem Stand haben wir Artikel verkauft (alle Produkte stammten ausschliesslich aus Madagaskar). Wildpfeffer haben wir im Reagenzgläser – mit Korken darauf – abgefüllt und sehr gut verkauft. Auch die Vanille haben wir portioniert und gut verkaufen können.

Das eingenommene Geld soll nach dem Wunsch der Schülerinnen und Schüler spezifisch für das Gehörlosenzentrum Tànana Mirana eingesetzt werden. Der eingenommene Betrag wird mit einer Spende aufgerundet und direkt der Kassiererin des Vereins Tsarabe-Madagaskar, Ellen Spinnler, in bar übergeben.

Mehr als 500 erwachsenen Personen haben den Verein Tsarabe-Madagaskar kennen lernen dürfen und viele davon haben Prospekte mitgenommen.

Wir danken dem Verein Tsarabe-Madagaskar (Ellen Spinnler) herzlich für ihr Engagement und ebenso Franz Stadelmann von PRIORI für die ausgeliehenen Poster.

Mit besten Grüssen

Paul Schnewlin und die Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule Büelwiesen

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Madagaskar: Ausflug zum Lemur’s Park

Antananarivo, 5. März 2016

Bericht von Schwester Angèle über den Ausflug zum Lemurspark.

An diesem Samstag fühlen sich alle sehr gut und schon frühmorgens erledigen wir alle unsere Aufgaben und bereiten uns dann für den Termin um 10 Uhr vor. Denn heute ist für alles Kinder in unserem Waisenheim ein ganz besonderer Tag. Wir haben vom Schweizer Verein Tsarabe-Madagaskar einen Besuch im Lemur’s Park geschenkt bekommen. Der Verein wird von Linda vertreten, die in Antananarivo für die Reiseorganisation PRIORI arbeitet.

Es ist 10 Uhr und Linda, die Vertreterin des Vereins, ist mit einem geräumigen Fahrzeug angekommen. Es ist wunderbar zu sehen, wie fröhlich die Kinder sind: ihre Herzen voller Freude und Vorfreude, sodass ihre Gesichter mit der Sonne um die Wette strahlen. Nach ein paar Minuten fahren wir los, nachdem wir wie gewöhnlich erst gebetet haben. Während der Fahrt singen die Kinder und jedes Einzelne zeigt seine Freude.

Zwischen Anosizato und Ampitatafika geraten wir in einen Stau, sodass wir erst kurz vor dem Mittag im Park ankommen. Wir beschliessen zusammen mit den Kindern, erst die Sandwich-Brote, die Linda für uns alle vorbereitet hat, zu essen.

Nach dieser kleinen Pause beginnen wir die Besichtigung. Die Augen unserer Kinder wundern sich sehr über die Tiere und Pflanzen, die sie zum ersten Mal sehen.

Diese Parkbesichtigung ist für die Kinder sehr wichtig und ein unvergessliches Souvenir für sie. Dadurch werden sie auch umweltbewusst und lernen mehr über den Reichtum unserer grossen Insel Madagaskar.

Liebe Wohltäter von Tsarabe Madagaskar, wir, die Gemeinde des Waisenheims Jean Paul II, danken Ihnen ganz herzlich für diesen schönen Tag, ohne zu vergessen, was Sie für uns gemacht haben und noch machen werden. Vielen Dank für all diese gute Zusammenarbeit. Gott segnet Sie.

Schwester Marie Angèle
Schwester Marie Hortense
Schwester Marie Jacqueline
Alle Kinder

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Bericht, Freiwilligenarbeit als Englischlehrerin in Nosy-Varika, Madagaskar

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3 Zebus und ihren neuen Besitzer

Diese drei Zebus wohnen jetzt bei der Familie von Gerard Rakotomalala. Er ist 45 Jahre jung, wohnt in Antsirabe, ist verheiratet und hat 3 Kinder.

Die drei Zebus haben die Namen Helene, Basel und Trondheim bekommen.

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Neues Vordach für den Wartebereich der Patienten im Gesundheitszentrum CSB2, Ankaraobato

Beim Gesundheitszentrum CSB2 in Ankaraobato in der Nähe von Antananarivo müssen die PatientInnen draussen an einer Wartebank manchmal lange sitzen, bis sie zum Arzt vorgelassen werden. Dieser Wartebereich hatte bis jetzt kein schützendes Dach. Während der Regenzeit und im Südwinter wurde es draussen ganz ungemütlich.

Mit Hilfe von Tsarabe Madagaskar und unseren Spendern wurde nun ein Dach gebaut. Somit können die PatientInnen in Zukunft unter einem schützenden Dach auf ihre nächste Konsultation warten.

Nochmal einen grossen Dank an unsere Spender und Spenderinnen, die dies ermöglicht haben!!!

Hier ein paar Bilder vom Umbau und dem neuen Warteraum:

Dach CSB2

 

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Madagaskartag 14. November 2015

Am kommende Samstag findet unsere alljährliche Madagaskartag in Münchenstein, bei Basel statt und wir wurden uns sehr freuen Sie bei uns begrüssen zu dürfen.

Es gibt viele verschiedene interresante Vorträge:
Hier das Programm dazu:
http://madagaskarhaus.ch/wp-content/uploads/2015/10/Vorträge-14-Nov-2015.pdf

Wir bitten Sie sich bei uns im Voraus anzumelden – so sind wir sicher dass wir genügend Essen vorbereiten können und keine von unseren Gästen hungrig nach Hause gehen müssen!

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Misaotra betsaka – einen grossen Dank

Einen grossen Dankeschön von Dr.Nirinason von CSB2 in Ankarobato, Madagaskar.

Wie man auf das erste Bild sieht, muss er mit ganz alten und verrosteten Material arbeiten.

Altes Material

 

Mit Hilfe von unseren Spenden konnte er ein paar neue Sachen für das Spital kaufen und hat uns dazu ein paar Bilder und alle Quittungen per Mail zugeschickt.

Quittungen und ein paar neue Sachen

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Ein Schultag in Nosy Varika, Madagaskar

Heute beginnt die zweite Schulwoche meines Freiwilligeneinsatzes in Nosy Varika, Madagaskar. Ich unterrichte Englisch, hauptsächlich an der A Bonne Ecole, aber auch privat für alle, die Interesse haben.

Ein typischer Schultag an der A Bonne Ecole beginnt für mich mit einem Spaziergang zur Schule. Ich gehe über Weg aus Sand durch das Städtchen Nosy Varika, an Holzhütten, Reisfeldern, Palmen und anderen tropischen Pflanzen vorbei. Am Weg begegne ich Kindern, die “Bonjour Vazary” rufen, Leuten, die mich fragen, was es Neues gibt (manche sogar auf Englisch!) und einigen Zebus. Nachdem ich das Fußballfeld überquert habe, komme ich am Holztor der ABE an. Ich überquere den Hof, der natürlich auch aus Sand ist, bis zu meinem Klassenzimmer. Die Kinder sehen mich schon durch das offene Fenster, sobald ich den Raum betrete, stehen alle auf und sagen im Chor “Bonjour Madame”. Meine Antwort darauf ist dann “ Good morning” und auf einmal wird es ganz still im Raum. Was sagt sie da? Good morning? Was will sie von uns?

Nach zwei, drei unbeantworteten “Good mornings” geht es aber dann doch und ein paar Schüler geben kichernd eine Antwort. Dann kommt schon die nächste Herausforderung: Die Kinder sollen nach vorne kommen und einen Kreis bilden. Ich nehme ein, zwei Kinder an der Hand, sie schauen mich mit großen Augen an und folgen zögerlich. Sobald alle verstanden haben, was die Aufgabe ist, geht es aber ganz schnell. Plötzlich stehen an die zwanzig oder dreißig Kinder rund um mich und schauen mich erwartungsvoll an.

Die Kinder an der ABE zählen zu den ärmsten im Ort. Ihre Kleidung ist gebraucht, fleckig und zerrissen. Die Zähne sind trotz Zähneputzens in der Schule faul und ungepflegt. Noch dazu spielen sie den ganzen Tag im Sand und sind von oben bis unten voller Staub.

Da stehen sie alle um mich im Kreis und schauen mich mit großen Augen an. Ich beginne mit einem Frage-Antwort Spiel mit einem Ball: Sofort sind alle voll konzentriert bei der Sache. Manche haben noch Scheu, zu antworten oder von den anderen ausgelacht zu werden, wenn sie etwas Falsches sagen. Aber andererseits spornt sie das auch an. Die Kinder lernen schnell – vor allem Lieder!

Verständigungsprobleme gibt es aber trotzdem immer wieder – vor allem bei den ganz Kleinen (vier bis fünf Jahre). Die Lehrerinnen sprechen kein Französisch, ich kein madagassisch und die Kinder sind wirklich noch klein. Da kann es schon einige Zeit dauern, bis alle verstehen, dass wir jetzt einen Kreis bilden.

Mit Liedern und Körpersprache schafft man dann aber doch immer eine Brücke und am Ende machen alle mit, so gut sie können. Für mich ist das Arbeit mit ganzem Körpereinsatz – und bei der Hitze komme ich richtig ins Schwitzen. Am Ende jeder Stunde bin ich müde, von oben bis unten staubig, aber auch glücklich.

In den Pausen am Schulhof habe ich anfangs versucht, etwas zu lesen oder madagassisch zu lernen. Es hat sich aber schnell herausgestellt, dass das unmöglich ist. Eine Traube von Kindern schart sich um mich und schaut mich erwartungsvoll an. So lange, bis ich den Ball aus meiner Tasche hole und mit ihnen spiele. Das ist natürlich großartig, so lernen sie auch in den Pausen. Für mich ist das ein großes Kompliment, wenn sie so viel Interesse zeigen. Alle wollen neben mir sitzen oder meine Hand halten  und rücken immer näher. Manchmal wird mir das dann aber doch zu viel und ich mache lieber einen kleinen Spaziergang.

Spätestens aber im Klassenzimmer merke ich, wie großartig es ist, mit den Kindern zu arbeiten und ihnen etwas beizubringen. Ihre Energie steckt richtig an!

Christina Mayer, Nosy Varika, Madagaskar

A bonne ecole

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Neuen Kühlschrank für Medikamenten in Tsinjony, Madagaskar.

Tsinjony CSB1.

Der Gesundheitsposten Tsinjony im ruralen Hochland Madagaskars beteiligt sich auch an der nationalen Impfaktion gegen Polio. Doch der alte Petrol-Kühlschrank für die Impfstoffe ist defekt und kann nicht repariert werden. Der Verein Tsarabe Madagaskar ist eingesprungen und hat die Installation von zwei Solarpanels und einen mit Solarstrom betriebenen Kühlschrank finanziert. Damit konnte die Krankenschwester die notwendigen Impfstoffe in der erforderlichen Temperatur lagern.

kuhlschrank tsinjony

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